Seit gut drei Jahren kämpfe ich schon mit einem Manko meiner geliebten Spiegelreflexkamera: Ich habe dafür kein gutes Makroobjektiv und Vorsatzlinsen sind nur ein schwacher Ersatz. 500€ aufwärts sind aber keine Investition, die ich in ein Makroobjektiv investieren will und so gab ich mich mit mittelmäßigen Bildern zufrieden.
Vor drei Tagen entschied ich mich dann, mir eine digitale Kompaktkamera zuzulegen, was gegenüber DSLR+Makroobjektiv zusätzlich den Vorteil hat, dass eine Kompaktkamera bei Aktivitäten wie Wandern, Bergsteigen und Radfahren wesentlich weniger Stauraum benötigt.
Anforderungen: möglichst großer optischer Zoombereich, Marke wenn möglich Canon, möglichst unter 200€, maximalgrenze 250€, sehr gute Makrofunktionen, nicht zu klein, möglichst um die 6 Megapixel, keineswegs allerdings über 8MP (bei einer Sensorgröße von 0,25 Zoll), Betrieb mit Normalbatterien (bzw AA-Akkus), Funktionen wie Zeit- und Blendenautomatik, manueller Fokus, Belichtungskorrektur, optischer Bildstabilisator und sonstige Funktionen, die man als DSLR-Fotograf einfach gewöhnt ist.
Lange musste ich nicht suchen, die Auswahl an Kameras, die meine Ansprüche erfüllten, war klein. Am Ende wurde es die Canon SX100 IS mit 8 Megapixel – für etwa 200€ (inkl. 4GB-Speicherkarte) war sie preislich ganz in Ordnung.
Heute kam sie an und ich bin von der Kamera begeistert. Die Qualität ist bis ISO 200 sehr gut bis gut, die Makrofunktion für meine Zwecke (Nahaufnahmen in der Natur und von Rasiermessern) perfekt, sie ist schnell, liegt gut in der Hand und die CHDK-Firmware bringt tolle Zusatzfunktionen, die ich nicht mal bei meiner DSLR habe (Etwa ein Live-Histogramm oder Live-Zebra-Funktion, RAW-Speicherung…).
Nachstehend ein paar Bilder von meinem hastig durchgeführten Test-Shooting:





