Hiermit eröffne ich feierlich meine neue Kategorie in meinem Blog, die eine Art Kolumne werden soll in der ich über Dinge schreibe, die mir auffallen, die mich aufregen oder die mir sonstwie erwähnenswert erscheinen. Alleine schon der Name „The Scheißdreck-Chronicles“ ist als Seitenhieb auf die grassierende Welle von unnötigen, teils hirnverbrannten Anglizismen gedacht um die es in meinen Beiträgen unter anderem auch gehen wird. Doch nun gleich auf zum ersten Eintrag:

Teil 1: „Ja ja, der Alkohol!“
Heute war ich in Bad Schallerbach die sehr beeindruckende Landesgartenschau besuchen. Als ich wieder daheim angekommen die Eintrittskarte umdrehte, fiel mir die Kinnlade herunter und ich hatte meine Mühe, die Futterluke wieder zu schließen. Da war sie, die Lösung für alle Alkoholprobleme dieser Welt! Das Mittel, das es mir morgen am Stammtisch erlauben wird, 10 Halbe Bier zu trinken und nachher trotzdem noch mit dem Auto heim fahren zu dürfen. Das Wundermittel heißt – und jetzt bitte anschnallen: „antialkoholisches Getränk.“ Ich stelle mir die Wirkung dieses Getränkes so vor: Es ist ein langer Abend, man trinkt zehn Bier. Nun bestellt man sich beim Wirt 10 antialkoholische Getränke, die nun – wie der Name es ja vorgibt – anti, also gegen den Alkohol wirken und den Alkoholgehalt im Blut auf 0,0 Promille reduzieren.
Klingt gut? Es kommt noch besser! Der Körper baut ja Alkohol ab, wenn man also fünf Stunden beim Wirt sitzt, hat man also am Ende die ersten beiden Biere schon wieder weggesteckt. Trinkt man nun 10 antialkoholische Getränke, die jeweils genau die Wirkung eines Bieres aufheben, so hat man also – streng genommen – einen negativen Promillewert. Also kann man im Stehen nochmals zwei Biere zischen und ist bei der Heimfahrt dennoch bei 0,0 Promille angekommen. Das ist DIE Erfindung auf die die Welt gewartet hat!

Oder vielleicht doch nicht? Vielleicht war einfach nur der Depp, der die Werbung in Auftrag gegeben hat, zu blöd, aus den beiden Vorsilben „an“ und „anti“ die richtige auszuwählen? Wenn ich es mir so recht überlege, ist dies wohl leider die wahrscheinlichere Variante. Naja, dann werde ich eben morgen doch nur zwei Halbe Bier trinken – kommt zudem günstiger.