5. Juni 2010
Posted by straightrazorguy under
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Heute war ich auf Service bei einem Kollegen, der auf Windows Vista mit Premiere CS4 Filme schneidet. Das Problem: Beim Abspielen des Videomaterials stottert der Ton alle paar Sekunden. Ich tat also, was man in so einer Situation tut: Prozessorauslastung überprüfen, Festplattengeschwindigkeiten testen, RAM- Benutzung testen (Vista braucht wahnwitzige 1,3GB RAM + 1,5GB SWAP nach dem Start auf einem sauberen System OHNE größere Drittprozesse im Hintergrund!!!), überprüfte Treiber und Programme. Kein Erfolg, alles *sollte* funktionieren. Dann der Hinweis: „Wenn ich jetzt aber die eSATA-Platte anstöpsle, dann geht es“. Also die eSATA-Platte angeschlossen und siehe da: Das Problem war futsch, alles ging. Weitere Tests brachten folgendes zu Tage: Wenn die Platte am Strom ausgeschaltet ist, aber mittels eSATA mit dem Rechner verbunden ist, dann tritt das Problem mit dem Videoruckeln auf, ist die Platte eingeschalten oder das Datenkabel abgestöpselt, ist es weg. Woran es liegt? Entweder an Vista (sehr wahrscheinlich) oder am SATA-Controller. Ein Firmwareupdate des Controllers habe ich nicht gemacht, da ich dem Soft-RAID-Braten nicht traue, dass da nicht was zerschossen wird. Genau konnte ich das Problem also nicht identifizieren, denn leider habe ich unter Windows nur höchst eingeschränkte Logdateien und Fehlersuchmöglichkeiten (Dreckszeugs elendiges, ich könnte fluchen, wenn ich die Log-Armut jedesmal aufs neue sehe wenn ich Logs am dringendsten bräuchte) – unter Linux hätte ich die Wurzel des Problems längst identifiziert. Naja, wie dem auch sei: Ende gut, alles gut, muss er halt das eSATA-Datenkabel nach Benutzung immer ausstöpseln.